Generalversammlung 2018

Die 28. Generalversammlung findet dieses Jahr im Paraplegikerzentrum Nottwil und im Seminarhotel Sempachersee statt. Gleich wie das vergangene Rubin - Clubjahr bietet auch diese Location vielseitige Einblicke und Ausblicke.

 

Die erste Herausforderung wird den Organisatoren bei der ersten Besichtigung der Eventräume schon klar. Wie bringen wir die Teilnehmer auf dem riesigen Gelände des SPZ Nottwil an die gewünschten Plätze. Mit der Anmeldung zur GV beim Empfang des Seminarhotels liegen die Organisatoren schon mal richtig. Die Gäste der GV treffen nach und nach ein und werden durch das halbe Gebäude gelotst. Das Ziel, Begrüssungsapéro auf der neuen Dachterrasse mit herrlichem Blick auf den Sempachersee. Da freut sich selbst „Petrus“ und lässt die Rubinen und Rubiner bei schönstem Sonnenschein diese Aussicht geniessen.

Doch schon folgt der erste Fixpunkt – die Generalversammlung. Also zurück durch das halbe Gebäude zum Seminarraum. Didi führt wie immer speditiv und gekonnt durch die Traktanden. Der Jahresbericht, die Buchhaltung und die Entlastung des Vorstandes für das vergangene Clubjahr werden von der Versammlung einstimmig angenommen. Mario hat sich entschieden nach mehrjähriger Vorstandstätigkeit zurückzutreten und wird gebührend von der Versammlung verabschiedet. Sein Nachfolger Andi Dillier wird einstimmig gewählt.

Das Antragstraktandum des Vorstandes gibt nun aber doch noch zu reden. Die Leistungen das Kanton Luzern an den ZSSV wurden um 2/3 gekürzt. Dass dies zu einem vorübergehenden finanziellen Engpass führen könnte zeigt uns der Präsident des ZSSV Beni Aregger in einem kurzen Referat auf. Der Vorstand beantragt eine Vollmacht, dem ZSSV ein allfälliges Darlehen zu gewähren. Die Generalversammlung stimmt diesem Antrag nach kurzer Diskussion zu. Nach gut 75 Minuten wird die GV von Didi geschlossen.

In der Zwischenzeit geniessen unsere Partnerinnen und Partner ein Referat von Heinz Frei. Der 58 jährige Solothurner gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Sportlern aller Zeiten. Die Erfolge des dreifachen Weltrekordhalters, der als 20-Jähriger bei einem Berglauf verunglückte, sprechen Bände: 15 Goldmedaillen an Paralympics in drei Sportarten (Leichtathletik, Handbike, Langlauf), 14 Weltmeistertitel (Handbike und Leichtathletik) und 112 Marathonsiege. Dazu kommen 19 Silber- und Bronzemedaillen an Paralympics und etliche an Welt- und Europameisterschaften. Ein faszinierender Einblick in eine andere Welt des Sports.

Nach dem Apéro ist vor dem Apéro. Dieser findet gleich neben dem Bankettsaal des Seminarhotels statt und begleitet die Rubinen und Rubiner ans nachfolgende Bankett.

Ein erster Höhepunkt des Abendprogrammes ist natürlich auch dieses Jahr wieder die Checkübergabe an den ZSSV. In diesem Clubjahr aber gibt es ein absolutes Highlight. Der Rubinclub darf 24 neue Rubinen und Rubiner in den Club aufnehmen. Dies führt den Club mit grossen Schritten an die „magische“ 200 Mitgliedergrenze heran. Allen Göttis gehört an dieser Stelle ein grosses Dankeschön und allen Mitgliedern der Aufruf weiterhin in der Werbung neuer Mitglieder aktiv zu bleiben.

Natürlich darf neben dem feinen Essen auch der Showact nicht fehlen. Alex Porter Zauberer, Performer, Theatermacher. Der Luzerner ist seit 1988 mit seinen Magic Dinners und Galaauftritten im In- und Ausland als Zauberkünstler und Poet unterwegs und ist mit diversen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schweizer Kleinkunstpreis «Prix de la Scène» und dem Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Alex Porter nimmt sich Zeit fürs Erzählen, fürs Zaubern. Er führt sein Publikum in magische Welten, verblüfft mit überraschenden Tricks und bezaubert mit fantastischen, poetischen und geistreichen Geschichten. Seinem Namen wird er auch beim Rubin Club vollends gerecht. Die aus einer leeren Tasche gezauberten, vollen Schnapsgläser oder die verschwundenen 50-er Noten vermochten das Publikum zu begeistern.

So geht auch die 28. Rubin Club GV langsam dem Ende entgegen und die gut gelaunte Schar von Rubinen und Rubinern macht sich gegen Mitternacht langsam auf nach Hause.